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Klassische Vasektomie und No-Skalpell-Vasektomie in Dillenburg


Sterilisation beim Mann - Informationen zu dieser Verhütungsform

Eine Vasektomie, auch als Sterilisation des Mannes bekannt, ist ein sicherer und effektiver Eingriff zur dauerhaften Verhütung. Wenn man eine Beratung bei einem Urologen zur Vasektomie in Erwägung zieht, gibt es einige wichtige Punkte, die beachtet werden sollten:

Vasektomie: Verfahren, Dauer, Erholung
Der Eingriff gilt als relativ unkompliziert und wird normalerweise ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Chirurg bzw. Urologe durchtrennt und verschließt die Samenleiter, wodurch verhindert wird, dass Spermien in das Ejakulat gelangen. Es gibt zwei gängige Methoden zur Samenleiterunterbindung, die sich lediglich in der Art der Hauteröffnung unterscheiden. Die klassische Methode, bei der die Haut durch einen kleinen Skalpellschnitt geöffnet wird und die No-Skalpell-Vasektomie, bei der durch Punktierung die Haut aufgedehnt wird.
Der Eingriff dauert in der Regel etwa 20-30 Minuten. Nach einer kurzen Überwachungsphase in der Praxis, kann der Mann wieder nach Hause. Die meisten Männer können nach ein paar Tagen wieder leichte Aktivitäten aufnehmen und nach etwa einer Woche wieder zur normalen Aktivität zurückkehren.

Vorteile der Vasektomie
Einmal durchgeführt, bietet die Vasektomie eine dauerhafte Lösung zur Empfängnisverhütung. So kann nach Freigabe durch den Arzt auf weitere Verhütungsmethoden verzichtet werden und es entfallen dauerhafte Kosten für mögliche hormonelle oder medikamentöse Alternativen.
Da im Zuge des Eingriffs keine Hormone beteiligt sind, gibt es auch keine hormonellen Nebenwirkungen und auch die Frauen können auf ihre Verhütungsmethoden verzichten. Bei der männlichen Sterilisation handelt es sich um einen ambulanten und weniger komplizierten und risikoreichen Eingriff als bei der Sterilisation der Frau.

Risiken und Nebenwirkungen
Nach dem Eingriff können leichte Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen auftreten. Kühlen des geschwollenen Bereiches und die Einnahme von Schmerzmitteln, können Abhilfe schaffen.
In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen. So können Infektionen oder chronische Schmerzen im Bereich der Samenleiter auftreten. Hier ist der Urologe zeitnah zu informieren.
Nach der Vasektomie dauert es einige Zeit (normalerweise mehrere Monate und etwa 20 Ejakulationen), bis alle Spermien aus dem Samenleiter entfernt sind. Bis dahin ist unbedingt eine zusätzliche Verhütungsmethode notwendig.

Fragen an den Urologen
Wer sich für die Verhütungsmethode Vasektomie interessiert und einen Beratungstermin bei einem Urologen vereinbart hat, sollte sich im Vorfeld überlegen, welche Fragen unbedingt beantwortet werden sollten. Hier sind mögliche Gesichtspunkte, die mit in das Gespräch einfließen können.
Wie viele Vasektomien hat der Urologe durchgeführt und wie hoch ist die Erfolgsquote?
Welche Techniken verwendet der Urologe und gibt es spezielle Methoden, die er bevorzugt?
Wie lange dauert die Erholungszeit und welche Nachsorge ist erforderlich?
Was sind die Kosten des Eingriffs und werden diese von der Krankenversicherung übernommen?

Vor dem Eingriff
Eine gründliche Aufklärung und Beratung durch den Urologen sind entscheidend und eine Voraussetzung für den Eingriff. Man sollte sicherstellen, dass man alle Informationen erhalten hat und keine offenen Fragen bleiben. Sollten Vorerkrankungen bestehen und eine aktuelle Medikamenteneinnahme, ist dies mit dem Urologen zu besprechen.

Nach dem Eingriff
Es sind mehrere Nachuntersuchungen notwendig, um sicherzustellen, dass keine Spermien mehr im Ejakulat vorhanden sind. Die Terminierung erfolgt beim Urologen. Es ist den Anweisungen des Urologen zu folgen, um die Heilung zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden.

Eine Vasektomie ist eine bedeutende Entscheidung und sollte nach reiflicher Überlegung und umfassender Beratung getroffen werden. Es ist wichtig, mit dem Urologen über alle Bedenken und Fragen zu sprechen, um eine informierte Entscheidung zu treffen.

Informationsportal www.vasektomie-experten.de

Vasektomie-Experten: Region Lahn-Dill-Kreis

Familien / Paare, die sich für eine sichere und hormonfreie Verhütung interessieren, stoßen bei der Recherche auf die Vasektomie (Sterilisation des Mannes). Geeignet ist sie ausschließlich für Paare mit einem abgeschlossenen bzw. gar keinem Kinderwunsch. Das Portal der Vasektomie-Experten informiert ausführlich über diese ambulant durchführbare Operation, zeigt Vor- und Nachteile auf und bietet bei näherem Interesse auch Ärzte und Ärztinnen an, die sich auf diesen Eingriff spezialisiert haben.

Für den Lahn-Dill-Kreis ist der Vasektomiespezialist die Gemeinschaftspraxis für Urologie Liborius mit den Fachärzten Dr. Stockamp und Dr. Mahmud. So zeigt das Portal an verschiedenen Standorten Deutschlands urologische Praxen und Kliniken, die den Eingriff mit einer jährlich hohen Fallzahl durchführen und dementsprechend über eine gewisse Routine verfügen.

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Fachliche Prüfung der Texte von den Vasektomie-Experten
Dr. Hans Peter Stockamp - Facharzt für Urologie - Dillenburg
Dr. Walid Mahmud- Facharzt für Urologie - Dillenburg